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SUMMARY:Visuelle Geographien und Un/Sichtbarkeiten: 3. Jahrestagung des Ar
 beitskreises "Visuelle Geographien"
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DESCRIPTION:Visuelle Geographien und Un/Sichtbarkeiten3. Jahrestagung des 
 Arbeitskreises “Visuelle Geographien”Leibniz-Institut für Länderkund
 e\, Leipzig // 19. und 20.11.2026\n \n\nVisuelle Medien wie Bilder\, Kart
 en\, Diagramme\, Filme oder digitale Visualisierungen spielen in der geogr
 aphischen Wissensproduktion eine zentrale Rolle. Sie strukturieren Wahrneh
 mungen und Vorstellungen von Raum\, machen räumliche Prozesse sichtbar un
 d prägen die Art und Weise\, wie geographische Wirklichkeiten dargestellt
  und interpretiert werden. Sichtbarkeit ist dabei jedoch niemals neutral: 
 Visuelle Praktiken und Medien entscheiden darüber\, was un/sichtbar ist\,
  wird und bleibt.\nFragen von Un/Sichtbarkeit sind daher eng mit Macht\, W
 issen\, Repräsentation und Materialität verbunden. Visuelle Darstellunge
 n können soziale und räumliche Ungleichheiten sichtbar machen\, marginal
 isierte Perspektiven hervorheben oder politische Anliegen artikulieren. Gl
 eichzeitig können sie Unsichtbarkeiten (re-)produzieren\, dominante Sicht
 weisen stabilisieren\, oder neue Formen der Exponierung und Vulnerabilitä
 t erzeugen. Unsichtbarkeiten selbst können auf Sinngehalte verweisen oder
  als Ausdruck gesellschaftlicher Bedeutungszuschreibungen eingesetzt werde
 n.\nFür visuelle raumbezogene Forschung ergibt sich daraus eine doppelte 
 Herausforderung. Zum einen gilt es\, visuelle Regime und Bildpolitiken zu 
 analysieren: Wer oder was wird (un)sichtbar gemacht? Unter welchen Bedingu
 ngen – und mit welchen gesellschaftlichen Wirkungen? Zum anderen sind vi
 suelle Praktiken selbst Teil geographischer Forschung\, z.B. in Form von F
 otografien\, Film\, Kartierungen\, künstlerischen Methoden oder digitalen
  Visualisierungen. Sie produzieren eigene Formen der Un/Sichtbarkeit und w
 erfen zugleich methodische\, ethische und politische Fragen auf.\nDie drit
 te Jahrestagung des Arbeitskreises Visuelle Geographien widmet sich diesen
  vielfältigen Dimensionen von Un/Sichtbarkeit. Ziel ist es\, theoretische
 \, methodische und empirische Perspektiven/Aspekte auf Un/Sichtbarkeiten z
 usammenzuführen und kritisch zu diskutieren.\nVon besonderem Interesse si
 nd die folgenden Aspekte:\n\nProduktion von Un/Sichtbarkeiten durch visuel
 le Praktiken\, visuelle Regime und Bildpolitiken (Bilder\, Karten\, Zeichn
 ungen oder auch digitale Plattformen)\; \nAnsätze zur Rekonstruktion impl
 iziter und (un)sichtbarer Logiken in Videospielen\, Filmen und anderen aud
 iovisuellen Medien in raumbezogener\, interdisziplinärer Forschung\;\nRef
 lexion von Prozessen des Un/Sichtbarmachens\, etwa im Hinblick auf Machtve
 rhältnisse\, ethische Fragen und potenzielle Vulnerabilitäten\; \nMateri
 alitäten im Verhältnis zu Un/Sichtbarkeiten und ihre Wirkung in raumbezo
 genen Prozessen\; \nKontexte\, in denen Unsichtbarkeit selbst eine Strateg
 ie oder ein Schutzraum sein kann\; \nRolle(n) von Perspektivität\, Posit
 ioniertheit und Multiperspektivität im Prozess der Un/Sichtbarmachung\;\n
 Praktiken des Nicht-Hinsehens/Wegsehens und ihre Wirkungen\; \nHerausarbei
 tung spezifischer Momente\, in denen Anliegen gezielt (nicht)visuell artik
 uliert werden\;\nexperimentelle oder kreativ-künstlerische Formate\, die 
 Un/Sichtbarkeit als Teil geographischer Forschung thematisieren.\n\n\n\n 
 \n\nDie AK-Tagung findet in deutscher Sprache statt\, Präsentationen kön
 nen in deutscher und englischer Sprache gehalten werden. Für die Versorgu
 ng während der Veranstaltung wird ein  Teilnahmebeitrag von 35 EUR erhob
 en.\n\nhttps://indico.leibniz-ifl.de/event/63/
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